ADLER A.F.
 
geboren 1955,
Atelier im Kunsthaus Tacheles Berlin-Mitte
und in München


 
E-Mail:   adler@up-art.eu
Internet: www.up-art.eu/home.html,
          www.neuland-muenchen.de
 
 
 
 
 

 
 
 
“Trash Art ist für ADLER  ein sozialkritisches Spiel mit den
Realitäten. Geprägt durch das Studium bei Prof. Dr. Markus
Lüpertz und als Meisterschülerin von Helmut Middendorf,
einem der Jungen Wilden - bleibt ADLER seit mehr als 40
Jahren unangepasst: sie behauptet sich zwischen München,
Berlin, New York und Miami als international erfolgreiche
Künstlerin im männerdominierten Kunstmarkt: mit ihrer
sperrigen Position, die sie TrashArt nennt.
 
Sie arbeitet in ihren Ateliers in München, im internationalen
Kunsthaus Tacheles Berlin, in New York in ihrem Studio in
Brooklyn und in Miami im South Florida Art Center. Museen
in New York, in San Francisco, in Miami, in München und
Berlin sowie die Rubell Collection in Miami oder die
Fondacion disequal in Barcelona kauften Werke der Trash-
Künstlerin ADLER an. An der Absurdität der Realität, also
für das Skurrile im richtigen Leben hatte ADLER stets ein
großes Interesse. ADLER achtet Grenzen im künstlerischen
Tun grundsätzlich wenig. Seit jeher entzieht sich ADLER
tradierten Regeln, revoltiert gegen verknöcherten Akademis-
mus, kombiniert vorgegebene künstlerische Genres lässig,
führt vieles respektlos ‚ad absurdum’.
 
Fasziniert und inspiriert war ADLER  vor allem durch das
Theater des Absurden, sowie der DADA- und Fluxusbe-
wegung. Auch das Absurde im Bild wird wahrnehmbar und
verwandelt sich in ein Zeichen der Freiheit und dennoch in
einen Bildinhalt mit realistischer Bodenhaftung. So greifen
die aus dem gewohnten Kontext gerissenen Materialien
direkt in die Bildinhalte ein, etwa wenn ADLER sich vor
dem Hintergrund der aktuellen Schlagzeilen mit aggressivem
Duktus auf dem Malgrund ausagiert: Japan ist überall !?
Bürgerkrieg in Syrien: was ist das wahre Ziel? Obama und
Osama: eine Hinrichtung aus wahltaktischen Gründen? In
ihrer überdimensionalen Installation Atommüllendlager:
sicher, sicherer, am sichersten
kommuniziert die Künstlerin
auf Kunstmessen, in Recyclinghöfen und in Galerien ihre
Botschaft: wohin mit dem Atommüll? Ein weiteres Projekt
der Künstlerin ist: ADLER als TrashQueen – diese lebende
Skulptur im weißen Mülltüten-Designerkleid schuf ADLER
2007 in Berlin, seitdem sind ADLERs SchreiPerformances
und dadaistischen TrashQueen-Auftritte zur Irritation der
beobachtenden Menge ein fester Bestandteil bei öffentlichen
Ereignissen: ob in New York im Rockefeller Center vor mehr
als 200 Bankern im Convention Center der Art Basel Miami
Beach
in Miami, oder bei der letzten Biennale in Venedig
im Deutschen Pavillon zu Ehren Christof Schlingensiefs – die
Medien sind begeistert! Kommentare wie ‘besorgniserregen-
der Unfug’, ‘oszillierende Schreie’ oder ‘Dadaismus vom
Feinsten’ sind in Süddeutscher Zeitung, der FAZ oder der
Berliner Morgenpost, im Guardian und in der New York Times
Beweis dafür, daß diese Queen trashige, unangepaßte Bot-
schaften im aktuellen politischen Kontext erfolgreich in die
Welt hinausschreit.”

 
Dr. Jolanda Wagner,
Wien, Sept 2011
 
 
 
Informationen zu Leben und Werk:
 
 
Studium freie Malerei (Markus Lüpertz)
Meisterschülerin bei Helmut Middendorf
Stipendien in Frankreich, Italien, Spanien, USA, Ukraine
Kuratorin von t.a.te modern München, Doku im Berlin Art TV:
www.berlinerkunstkontakter.de
 
Lerchenauer Kunstpreis, KunstAwardArsAttersee,
Publikumspreis Kleinwalsertal, Salzachpreis, BavariArtAward,
 
zahlreiche Ausstellungen in Deutschland, Frankreich, Holland,
Liechtenstein, Österreich, Polen, Schweiz, Ukraine, USA
 
Arbeiten in Museen in San Francisco, New York, Montreal,
Berlin, München - Schwerpunkte: paperworx, großformatige
Malerei, Rupfnbilder, Trash-Art, Performance, Konzeptkunst,
lebende Skulptur TrashQueen
 
Gründung des weltweit einzigen Trash-Art-Museum in Berlin,
Museum of contemporary TrashArt (MocTA), seit 2008 Leiterin
des MocTA, Beteiligung an der ARTBasel Miami Beach und der
Art Basel/Schweiz, Kuratorin der Salzach Biennale 2009/2011
Initiatorin des Internationalen Open Art Festivals Salzburg,
2009 und 2010
 
Beteiligung an der Biennale in Venedig 2011
 
VideoDoku und Projekt: TrashQueen
- seit 2005 in 10 verschiedenen Ländern in Galerien, Museen,
Kunstmessen und im öffentlichen Raum
 
 
 
 

 
 

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